Samstag, 29. Juli 2017

Rezension: Für jede Lösung ein Problem von Kerstin Gier

Für jede Lösung ein Problem


Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Roman
Seitenanzahl: 320
Preis Hardcover: 16,00 EUR
Preis Softcover: 9,90 EUR
Kindle-Edition: 6,49 EUR


"Sein Herz zu verlieren, ist die schönste Art festzustellen, dass man eins hat."


Klappentext:

Was wäre, wenn ihre Familie, Freunde und Bekannten wüssten, was Sie wirklich über sie denken...
Gerri schreibt Abschiedsbriefe an alle, die sie kennt, und sie geht nicht gerade zimperlich mit der Wahrheit um. Nur dummerweise klappt es dann nicht mit den Schlaftabletten und dem Wodka - und Gerris Leben wird von einem Tag auf den anderen so richtig spannend. Denn es ist nicht einfach, mit seinen Mitmenschen klarzukommen, wenn sie wissen, was man wirklich von ihnen hält.


Meine Meinung:

Mittlerweile erwartet man von Kerstin Gier schon fast, dass ihre Geschichten auf lustige Weise die realitätsnahen Probleme ihrer Charaktere darstellt, und auch bei diesem Werk hat sie nicht enttäuscht.
Gerri ist leidenschaftliche Liebesromanautorin und das auch nicht unerfolgreich - bis sie ihren Job verliert. Nur eins von vielen misslichen Ereignissen die für Gerri eine Welt zusammenbrechen lassen.
Die liebevolle Tollpatschigkeit der Protagonistin, die mit wunderbar sarkastischem Humor all ihre Problemchen beschreibt, seien es ihre Probleme mit der Familie oder die Tatsache, dass sie dreißig und immer noch Single ist, ziehen den Leser mit und machen aus der Story einen Pageturner, so wie alle anderen Bücher, die ich bisher von dieser Autorin gelesen habe.
Aber auch dieser Roman beschäftigt sich mit schwierigen und von der Gesellschaft tabuisierten Themen wie Selbstmord und Depressionen, allerdings auf humorvolle und dadurch eher lockere Art und Weise. Und auch hier zeigt sich wieder, wie wichtig es ist, einen guten Freund an seiner Seite zu wissen, der einem in schwierigen Phasen des Lebens beisteht - wozu auch gehört mal die fiese Mutter zur Schnecke zu machen - und dass man niemals allein ist, egal wie einsam man sich fühlt - eine wichtige Lektion, die manche noch lernen müssen.

Cover:

Das Cover der alten Ausgabe hat mich nicht sonderlich angesprochen, umso glücklicher war ich darüber, dass diese neue Ausgabe so hübsch ist, dass sie sofort bei mir einziehen musste nachdem ich das Buch schon so lange lesen wollte.

Fazit:

Für alle Kerstin Gier Fans ein absolutes Muss.

Bewertung:

Auch hier gibt´s mal wieder fünf von fünf Sternen!



Passt zum Monatsthema der Panem-Challenge, da Bücher für Gerri ein essenzieller Fixpunkt im Leben sind. 

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